Die Tiere werden von mir nicht mehr gehalten.

Der Smaragdwaran (Varanus prasinus) kann laut Literatur eine Gesamtlänge von 80 cm erreichen und bewohnt in freier Wildbahn Neuguinea und einige Nachbarinseln.
Biotop: Er ist im feuchtwarmen tropischen Regenwald des Flachlandes und in den Mangrovensümpfen zu Hause.
Haltung im Zimmerterrarium: Ich halte mein Pärchen in einem 320 X 80 X 160 cm (L B X H) großem Terrarium. Das Terrarium ist in der Mitte unterteilt d.h. es sind quasi 2 Terrarien mit einer Durchgangstür, die bei Bedarf verschlossen werden kann.
Im Terrarium befinden sich jeweils auf beiden Seiten:
- ein Nistkasten 24 cm Durchmesser X 27 cm Hoch, mit feuchten Kokosfasern- /Rindenmulch- /Sand - Gemisch 10cm hoch gefüllt und einen etwa 6 cm im Durchmesser großem Schlupfloch.
- Korkröhren
- Kletteräste
- Kokosstrick
- Kunstpflanzen sowie echte Pflanzen
- Beleuchtung pro Becken: Beleuchtungsdauer 12 Stunden täglich. 150 W HQI; 100 W Halogen-Spot; 30 Min. Bestrahlung mit der Osram Ultravitalux mit entsprechendem Abstand (siehe Terrarienhaltung UV)
- Beregnungsdüsen jeweils 3 Stck. Beregnet wird es 2 X am Morgen kurz nach einschalten des über Zeitschaltuhr geregelten Lichtes und 2 X Abends ca. 1 Std. bevor das Licht wieder ausgeht, jeweils für 1 Minute Dauer (Zeitschaltuhr mit 1 - Minute - Taktung)
- Durch den hohen Bodengrund (Rindenmulch), der durch eine Bodenheizung erwärmt wird und durch das tägliche sprühen immer feucht ist, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit.
- Ein großes Wassergefäß auf dem Boden trägt auch zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit bei. 2. Trinkgefäss befindet sich im oberen drittel vom Terrarium.
Die lebenden Pflanzen sind in Seramis gepflanzt. Dieses Substrat wird von dem Männchen gezielt aufgenommen und in gleicher Form wieder ausgeschieden.

Die Lufttemperatur beträgt tagsüber 26-30°C unter dem Wärmestrahler 40°C. In der Nacht geht sie auf 22°C runter (Eingewöhnungszeit nicht unter 25°C)
Luftfeuchtigkeit: 70-100%
Futter: In der Eingewöhnungsphase (die ersten 3 Monate) waren beide sehr wählerisch mit dem Futter, was sie annahmen: Das Weibchen wollte hauptsächlich Rosenkäferlarven; das Männchen nur Heuschrecken u. Fisch. Es folgten dann allmählich Heuschrecken, Grillen, Mäuse, erst später gingen sie auch an Schaben (ist heute die Leibspeise) Mittlerweile gehen beide gierig an ihr angebotenes Futter.
Das Futter wird vor dem verfüttern in eine Dose gegeben, das ein Gemisch aus Korvimin / Kieselerde / Calciumcitrat zu gleichen Teilen beinhaltet. Durch leichtes hin u. her bewegen der Dose werden die Futtertiere bestäubt. Zusätzlich bekommen die Warane 1 X wöchentlich flüssige Multivitamine. Gelegentlich bekommen sie Stücke von Sepiaschalen gereicht.

Hier ein "Steckbrief" von BEE (nicht selbst geschrieben) für Varanus prasinus

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